Suzuki LS 650 Savage

Anfang 2017 wurde der Drang nach einem zweisitzigen alltagstauglichen Zweirad immer stärker.
Im Sommer 1993 fuhr ich auf Zypern eine handliche Einzylinder-Maschine, eine Suzuki LS650 Savage.

Ich erinnerte mich an den netten Klang des großvolumigen luftgekühlten Einzylinders.

Da die Savage nur bis 1999 als Neufahrzeug in die EU importiert werden durfte, entschied ich mich im Juni 2017 für eine eLSe aus 1997 mit sehr geringer Laufleistung und in einem sehr schönen originalen Erhaltungszustand.

Suzuki Savage LS 650, mit Pathfinder-Ausstattung

Da mir die Pathfinder-Version der Savage sehr gut gefällt, habe ich nach und nach die speziellen Anbauteile beschafft: Windschild, Suzuki-Satteltaschen mit Klick-Fix-Montage, Sturzbügel und die beiden Zusatzscheinwerfer mit dem Suzuki-Montageblech.
In den beiden Zusatz-Fernscheinwerfern habe ich 7W-LEDs verbaut. Ich nutze sie als Tagfahrleuchten. Ich hoffe, damit weniger von PKW-Fahrern übersehen zu werden.

Suzuki Savage Steuerkettenspanner, schon 17mm ausgefahren

 

Als ich mir Anfang September nach nun gerade einmal 10.700km einmal den Steuerkettenspanner angesehen habe,
staunte ich nicht schlecht.
Er war bereits 17mm weit ausgefahren.
Angeblich geht das bis etwa 21mm noch gut, bis die Steuerkette überspringt und den Motor killt.

Ich habe dann umgehend einen TBKS (ThumperBike-KettenSpanner) in der aktuellen Version 6 bestellt und eingebaut. Jetzt sollte ich mit der Steuerkette wieder eine ganze Weile fahren können, da man, wenn sich die Kette noch mal geweitet hat, nachstellen kann.
Savage Motor ohne Getriebeseitendeckel, mit verbautem TBKS

offener Motor mit verbautem TBKS, Steuerkettenspanner in „Neu“-Position


Da mir das Original-Rücklicht zu „hausbacken“ war, habe ich nach einem passenderen Rücklicht gesucht. Ich fand diesen Metall-Skull mit LED-Beleuchtung und E-Prüfzeichen. Am Nummernschildträger sind nun auch die Mini-LED-Blinker gelandet.

Motorrad Camping

Zelten mit der Suzuki Savage
Obwohl der kleine Eintopf keine Reisemaschine ist, bin ich dennoch mit ihr im Mai 2018 bis an die Ostsee gefahren.
Ich habe auf dem wunderschönen Campingplatz Lassan 5 Nächte gezeltet und bin in den 6 Tagen knapp 1500km gefahren.
Zelt, Schlafsack, ISO-Matte, Klappstuhl, Kissen und Klamotten passen prima in drei wasserdichte GIVI E45. Auch mit den drei großen Koffern sind kurzzeitig bis zu 130km/h möglich, auch wenn das dann keine Freude mehr ist. Das Heck fängt an zu schlingern!

LS 650 Motor mit abgenommenem Zylinderkopfdeckel und neuem Stopfen

Wie bei jeder Savage, wurde auch bei meiner dieses kleine Ding undicht – der Motor trieft vor Öl an diversen Stellen, unterhalb des Zylinderkopfes.
Man kann ihn zwar von außen sehen, aber zum Wechseln muß der Zylinderkopfdeckel runter.

Nach knapp 3 Sunden war ein neuer Stopfen drin und der Motor wieder dicht. Gut eine weitere Stunde hat es gedauert, den Zylinder komplett von altem Öl zu befreien.

Suzuki SFV 650 Gladius

Nach einem Jahr mit dem kleinen Chopper mit nur 31PS kam der Wunsch nach etwas mehr Leistung auf.
Alltagstauglich für die Stadt und noch halbwegs bequem auf längeren Stecken sollte es sein und natürlich Suzuki.

Suzuki SFV 650 Gladius aus 2012 im Originalzustand

Nach etwas Recherche entschied ich mich für eine dezent schwarze Gladius aus 2012. Ein Suzuki-Händler in meiner Nähe, hatte gerade etwas passendes stehen.

Suzuki SFV 650 Gladius aus 2012 im Sollzustand

Hier nun der aktuelle Zustand (11-2018):
alle Logos, Aufkleber und Beschriftung entfernt, Hecktieferlegung 35mm, alle Chassi-schrauben geschwärzt, kleines Original-Windschild, LED-Lauflicht-Blinker, Sozuisrastenträger schwarz, Sturzpads vorn, Komfort-Sitzbank mit Geleinlagen, Mini-Nummernschildträger…